Ackerschachtelhalm

Heilkraft für Knochen und Gewebe

Der Ackerschachtelhalm gehört zu den ältesten Pflanzen unserer Erde. Sie gedeiht vorwiegend auf lehmigen Boden und feuchten Äckern, an Böschungen und Wegrändern in ganz Europa. Im Frühsommer kann man das Kraut sammeln und trocknen, um es für heilkräftige Kaltwasserauszüge und Bäder zu verwenden. Es gibt giftige Varianten des Schachtelhalms, die äusserlich schwer zu unterscheiden sind, deswegen ist beim Sammeln äusserste Vorsicht geboten.

Inhaltsstoffe: Kieselsäure, Alkaloide, Flavonoide, Saponine, Kaliumsalze, Kalzium, Magnesium, Gerbstoffe und weiter Spurenelemente.

Wirkung: schwach harntreibend, stoffwechselanregend, entzündungshemmend, regt den Hautstoffwechsel an, festigt das Bindegewebe, fördert die Ausscheidung von Stoffwechselschlacken bei Nieren- und Hauterkrankungen und rheumatischen Beschwerden.

Anwendung: Zur Durchspülen bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen der Harnwege, Blasenentzündung, bei Nierengriess, Gicht, rheumatischen Erkrankungen, wirkt nährend und heilend auf Bindegewebe, Knochen, Haare, Muskeln, Lungengewebe und Nägel.

Nicht empfohlen: bei eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit